Rezension "Dornenherz" - Jutta Wilke


 
Seit dem Unfalltod ihrer Schwester vor einem Jahr ist Anna wie gelähmt und droht, sich ganz und gar darin zu verlieren, den Eltern die verstorbene Tochter ersetzen zu wollen. Bei einem Streifzug über den Friedhof wird sie von einer geheimnisvollen schwarzen Katze angelockt, die sie zu einer längst vergessenen Lichtung führt. Die Wege sind mit Moos bewachsen. Efeu rankt über die verwitterten alten Grabsteine. Und inmitten all dessen erblickt Anna mit einem Mal eine Engelsstatue umgeben von einem Meer aus weißen Rosen. Wie magisch angezogen, tritt sie näher an den Engel heran und berührt eine der weißen Blüten zu seinen Füßen. Nicht ahnend, dass sie damit eine schicksalhafte Wendung in Gang setzt … Nach "Wie ein Flügelschlag" endlich wieder ein Jugendroman von Jutta Wilke. Eine Geschichte über den Tod und die Liebe - tieftraurig und ergreifend schön. 
 
 
MEINE MEINUNG:
 
Ich habe von der Autorin schon zwei Bücher gelesen, die ich an sich ganz gut fand und auch dieses hier hat mich sehr angesprochen, den der Verlag hat sich wirklich sehr viel Mühe gegeben, denn die Aufmachung ist ein Traum. Zudem hört sich die Geschichte wirklich gut an, obwohl man schon merkt, dass dies kein leichtes Thema haben wird.
 
Ich weiß, ganz viele sind von diesem Buch total begeistert, mich konnte es leider so gar nicht packen und überzeugen und ich hatte auch nicht wirklich Freude an diesem Buch. Das Buch hat seine ganz eigene Stimmung, die mich aber persönlich schon fast erdrückte. Ich konnte ganz viel nicht nachvollziehen, die Handlungen die gemacht werden und in welche Richtung dieses Buch ging. Zudem war mit Anna überhaupt nicht sympathisch, sie kam mir nicht nah und das im ganzen Buch nicht, klar sie hat viel Schlimmes erlebt, aber ich denke gerade dann sollte ich mit ihr Mitleid haben, es mich berühren was sie erlebt hat und leider konnte nichts mich erreichen und ich finde es so schade. Auch ihre Eltern fand ich merkwürdig, klar sie haben ein Kind verloren und ihre Trauer wird immer groß sein, aber sie bekommen überhaupt nicht mehr mit was mit Anna los ist, in welchem Zustand sie ist, ich finde schon das sie depressiv ist und das merkt man sehr schnell. Und ich konnte überhaupt nicht verstehen, warum Anna mit dem Freund (dann ja Ex) von ihrer toten Schwester zusammen ist, der sich auch sehr seltsam benimmt. Das war so eine Sache, die wollte ich nicht begreifen. Mehr mag ich nicht groß zum Inhalt sagen, aber es gab auch eine Sache die ich an der Handlung mochte. Man liest auch aus einer Sicht, die einen Rückblick zeigt und ich fand die Geschichte bei weitem interessanter.
 
Zudem muss ich sagen, dieses Buch ist sehr schmal, hat nur wenig Seiten und trotzdem zog es sich stellenweise wie Kaugummi, es war nicht spannend oder unterhaltsam. Ich dachte immer nur, hoffentlich bin ich bald durch, aber bei mir dauerte das lange, weil ich es immer wieder zur Seite gelegt habe und ich überhaupt keine Lust verspürte, es zu lesen.
 
Deswegen kann ich mich leider den guten Bewertungen nicht anschließen.
 
2/5 Sternen
 
 
 
 

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