Rezension "Freundinnensommer" von Meg Donohue

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MEINE MEINUNG:
 
Für mich hörte sich dieses Buch toll an, ich liebe Geschichten wo es um die Freundschaft geht, Geheimnisse aufgedeckt werden und generell um das Leben. Deswegen dachte ich, bei diesem Buch wäre ich genau richtig - aber leider gefällt mir am Ende nur das Cover.
 
Es geht hier um 3 Frauen, die eine gemeinsame Vergangenheit haben und irgendwie noch Freunde sind, aber sich nicht mehr oft sehen.
Und ich habe mich als Leser desöfteren gefragt, warum diese Frauen überhaupt noch Freunde sind, denn wenn man die einzelnen Passagen so liest, was sie voneinander denken, kann ich keine tieferen Gefühle der Freundschaft erkennen.
 
Die Frauen haben sich alle in verschiedene Richtungen entwickelt und doch gibt es ein Geheimnis was alle verbindet und über das nicht wirklich geredet wird.
Der Leser erfährt nach und nach was damals geschehen ist und welche Auswirkungen es auf jede einzelne hatte.
 
Wir lesen aus allen 3 Perspektiven, so sollte man näher am Geschehen sein, ich muss aber sagen, mir gefiel es so nicht, weil es mir schwer fiel, mich wieder auf eine neue Erzählweise einzulassen.
Was noch hinzukommt, ich mochte keinen der Charaktere, ich habe keinerlei Zugang bekommen, obwohl es eigentlich bei so einer Geschichte sein sollte, aber überhaupt nicht.
Die waren mir alle unsympathisch.
 
Zudem waren es mir einfach zu viele Probleme und krasse Entwicklungen, besonders Dani ging für mich überhaupt nicht. Eine Frau die säuft und kifft und das so hinnimmt, die ständig ihren Job verliert, weil sie zu spät kommt und immer noch im Rausch ist.
Dies ist eine Person, mit der kann ich nichts anfangen und ich finde genau da müsste Freundschaft einsetzen, denn ich würde dabei nicht zusehen, wie die ihr Leben versaut.
Keine Protagonistin ist glücklich, deswegen zieht einen das Buch richtig runter und von dem freundlichen Cover bleibt leider nichts übrig. Auch die Geschichte dümpelt so vor sich hin, es war nicht fesselnd und mir fehlten absolut die Gefühle und so eine Geschichte braucht genau die.
 
Das einzige was mich am Ball lies, ich wollte wissen was damals passiert ist, wenn das nicht gewesen wäre, hätte ich es nicht zu Ende lesen wollen.
 
Leider ein Buch was mich absolut enttäuscht hat.
 
 
1/5 Sterne
 
 
 

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