Rezension "Im Schatten der Purpurbuche" von Joél Tan

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Treue Freunde. Ein umwerfender Verlobter. Eine grausame Chefin. Das ist Sveas Leben. Jedenfalls bis zu dem Tag, an dem ihre beste Freundin Tilli sie zum Handlesen und Loseziehen auf dem Bremer Freimarkt überredet. Svea zieht den dubiosen Hauptgewinn: Eine Reise in die Vergangenheit in ein früheres Leben. Obwohl sie schwört, das Los niemals einzulösen, kommt alles anders. Eines Tages geht sie das Wagnis ein und wird überrascht: Sie sieht mittelalterliche Orte, ein Verbrechen und einen ihr fremden Mann, für den sie dennoch starke Gefühle hegt. Svea hat keine Ahnung, dass ihr Leben nie wieder sein wird wie zuvor …


MEINE MEINUNG:

Bei diesem Buch hat mich zuerst das Cover total angesprochen und als ich mir den Klappentext durchgelesen habe, wusste ich, dieses Buch muss ich lesen, denn als ich Bremer Freimarkt las, war ich total neugierig, denn ich kenne diesen, weil ich in der Nähe wohne und ich war gespannt, wie dies umgesetzt wurde.

Jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, bin ich mir unschlüssig über diesen Roman, denn ich brauchte ein paar Anläufe, denn irgendwie habe ich etwas komplett anderes erwartet.

Ich habe erstmal eine Weile gebraucht bis ich überhaupt einen Zugang zur Geschichte und den Charakteren bekommen habe, aber ich dennoch am Ball geblieben, doch wer hier hofft einen Zeitreiseroman zu bekommen, denn der Klappentext verspricht es ja, der wird wirklich enttäuscht sein, die Frequenzen sind sehr wenig und zudem reist Svea nicht in diese Zeit an sich zurück, sondern es sind nur Visionen, demnach wirkte es eher unnatürlich und meiner Meinung nach fehlte somit auch der Flair, weil der Leser das nicht richtig greifen kann, was wirklich schade ist.
Zudem sind die Charaktere auch nicht meins gewesen, ich mochte niemanden so wirklich und deswegen schleppte sich alles so dahin und konnte mich einfach nicht zum lesen motivieren. Wenn man einfach niemanden mag, dann möchte man seine Geschichte auch nicht mitverfolgen und nimmt einem dem Spaß daran.
Auch die Handlung an sich fand ich nicht so berauschend, mir fehlte immer etwas, was mich an dieses Buch fesselt, das mich komplett an sich bindet, was das Buch zu etwas Besonderen macht, aber leider gab es nicht von den für mich hier, es plätschert alles nur so dahin.

Ein großer Teil der Buches beschäftigt sich mit dem Thema "Rückführung" und ich muss sagen, wenn man sich dafür nicht interessiert und dafür auch nicht bereit ist, dann sollte man dieses Buch nicht lesen, denn es nimmt doch einen großen Teil der Handlung ein und auch das ist so ein Problem, ich habe mich mit diesem Thema noch nie beschäftigt und konnte damit nicht viel anfangen, leider.

Demach war leider dieses Buch nicht für mich gemacht, ich weiß nicht ob es eine hier eine gewisse Zielgruppe dafür gibt, denn ich scheine dann nicht dazu zugehören, denn mich hat das Buch nicht überzeugen und fesseln können.


2/5 Sterne



Im Schatten der Purpurbuche - Joél Tan
Blanvalet - Verlag
Taschenbuch
480 Seiten
9,99 Euro
ISBN  978-3-7341-0117-5

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